PROTOTYPES

Hier sammle ich funktionale Experimente — Apps, Tools und kleine Anwendungen, mit denen ich Ideen praktisch teste.

Viele entstehen aus einfachen Beobachtungen im Alltag: wie Menschen kommunizieren, wie Systeme Informationen interpretieren oder wie sich kleine Designentscheidungen auf Verhalten auswirken.

Es sind keine fertigen Produkte, sondern Arbeitsstände zum Ausprobieren, Lernen und Weiterentwickeln.

SOOSHI

SOOSHI ist eine Browser-Extension, die impulsives Online-Verhalten unterbrechen soll.
Anstatt Nutzer:innen zu zensieren, schafft das System einen kurzen Moment zwischen Emotion und Handlung — und hilft dabei, toxische oder eskalierende Reaktionen zu überdenken, umzuschreiben oder bewusst nicht zu posten.Die aktuelle Alpha-Version arbeitet mit einem additiven Score-System auf Basis emotional geladener Keywords und Verhaltensmuster. Für spätere Versionen ist eine KI-gestützte API-Anbindung geplant, um Kontext, Sarkasmus, Ironie und emotionale Dynamiken präziser erkennen zu können.

Design Exploration / UI Testphase


SOOSHI befindet sich aktuell in einer frühen Konzept- und Testphase. Unterschiedliche visuelle Ansätze werden bewusst parallel entwickelt, um Wirkung, Nutzerführung, Tonalität und emotionale Wahrnehmung zu evaluieren, bevor eine finale Designrichtung definiert wird.

PARALLAX

Perspektiven außerhalb der eigenen Bubble entdecken.
PARALLAX beschäftigt sich mit algorithmischen Filterblasen, digitaler Wahrnehmung und unterschiedlichen Blickwinkeln auf Information.
Aktuell in Konzeptphase

NABO

NABO ist ein Konzept für gebündelte Zugänge zu digitalen Qualitätsmedien und journalistischen Inhalten.
Ziel ist ein einfacherer, flexiblerer Zugang zu unterschiedlichen Perspektiven jenseits fragmentierter Einzelabos.
Aktuell in Konzeptphase.

CommCheck

https://commcheck.lovable.app

CommCheck ist ein Tool, das untersucht, wie Online-Kommentare in unterschiedlichen Kontexten interpretiert werden können.

Es analysiert eingefügte Texte oder importierte Daten (z. B. JSON-Exports von Facebook oder Instagram) und ordnet Kommentare danach ein, wie sie von anderen wahrgenommen werden könnten.

Im Fokus steht nicht die Bewertung von Personen, sondern das Verständnis dafür, wie sich Bedeutung durch Ton, Kontext und Zielgruppe verändern kann.

Die Kommentare werden in drei Kategorien eingeteilt:

  • kein Anlass zur Sorge
  • moderate Interpretation
  • hohes Interpretationsrisiko

zusätzlich gibt es kurze Erklärungen und alternative Formulierungen.


Die App wurde mit Hilfe eines KI-gestützten Entwicklungstools (Lovable) erstellt und befindet sich noch in aktiver Entwicklung. Die Logik zur Einordnung wird laufend weiter verfeinert.

Es handelt sich um einen experimentellen Prototypen, nicht um ein fertiges Produkt — entwickelt, um digitale Kommunikation besser verständlich zu machen.